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Wie Du Deinen negativen inneren Dialog stoppen und Dein Mindset verbessern kannst

Aktualisiert: Apr 16



Kennst Du solche Momente, wo Du manchmal mit Dir selbst zu hart ins Gericht gehst? Ärgerst Du Dich über nicht erreichte Ziele, verpasste Möglichkeiten und hinausgeschobene Aufgaben? Dein innere Kritiker erwacht und Du sagst Dir innerlich Worte, die Du nicht mal gegenüber anderen aussprechen würdest? In diesem Artikel lernst Du eine einfache und effektive Technik kennen, wie Du Deinen negativen inneren Dialog ausschaltest und Raum für neue, aufbauende Gedanken schaffst.

Viele Studien zeigen, dass negative Selbstgespräche verbunden sind mit erhöhtem Stress und Depressionen. Dein Verstand macht das was er denkt, das Du von ihm verlangst. So wie Du fühlst und Dein Verstand auf Situationen reagiert, ist das Resultat von zwei einfachen Dingen: Die Bilder, die Du in deinem Kopf machst und die Worte die Du zu Dir sagst. Du bist das Abbild der Geschichten, die Du Dir selbst erzählst. Meist nachts vor dem einschlafen, kauen wir nochmal unsere Probleme, schlafen schlecht, wachen am nächsten Morgen wie gerädert auf. Dadurch verschlechtert sich unsere Stimmung, die Probleme werden nicht weniger und das Gedankenkarussel dreht sich weiter.

"Du bist das Abbild der Geschichten, die Du Dir selbst erzählst."

Wie setze ich diesem negativen Self-Talk jetzt ein Ende?

Es soll gar nicht das Ziel sein, den inneren Kritiker komplett zur Strecke zu bringen. Ein wenig Selbstkritik kann ganz gut sein, als einfacher Realitäts-Check, der Dich dazu bewegt, eine bessere Person zu sein. Es gibt jedoch einen großen Unterschied zwischen "Ich muss mehr trainieren, damit ich fitter werde" oder Aussagen wie "Ich bin nicht gut genug" oder "Ich bin zu schwach".

Intrapersonelle Kommunikation (Fachjargon für Selbstgespräch) auf positive und konstruktive Weise können durchaus pushen und Dich nach vorne bringen.

Wenn Du Dich aber runtermachst, weil Du etwas nicht geschafft hast, noch immer nicht der Mensch bist, der Du sein möchtest und denkst Du bist nicht gut genug, dann kann das auf lange zeit sehr belastend werden. Nicht nur für Dich, auch Dein Umfeld, für die Du dieses Abbild bist.

Darum gilt es, dieses destruktive Muster sofort zu unterbrechen, wenn Du es erkennst.

Die Marilyn-Methode

Erinnere Dich für einen kurzen Augenblick an Deinen letzten inneren Dialog. Am Besten einen, wo Du nicht so nett zu Dir selbst warst. Vielleicht fällt es Dir gar nicht schwer Dich zu erinnern und hörst Dich jetzt diese unschönen Worte zu Dir selbst sagen.

Achte darauf, in welcher Art und Weise Du zu Dir sprichst. Harsch, gemein, wütend, weinerlich? Nehmen wir mal das als Beispiel, Du schreist Dich selbst mit wütender Stimme und grimmigem Gesicht an: "DU BIST SO EIN VOLLIDIOT".

Selbst wenn Du so zu Dir selbst spricht, fühlt es sich nicht gut an, oder? Probier mal folgendes aus. Zieh Deine Mundwinkel hoch (auch Lächeln genannt) und sag diesen Satz noch einmal. Etwas anders, ist es nicht? Es geht noch mehr.

Jetzt stell Dir jemanden vor, dessen Stimme Du wirklich, und ich meine wirklich wirklich sexy findest. Marilyn Monroe zum Beispiel, als "Happy Birthday Mr. President" gesungen hat. Rufe Dir Marilyn's Stimme und Tonalität nochmals ins Gedächtnis (hier der LINK zum Youtube-Video).

Mit genau dieser Stimme und Tonalität, zusammen mit den hochgezogenen Mundwinkel, lass Deine innere Marilyn Monroe nun diesen Satz sprechen: "Ich bin so ein Vollidiot". Fühlt sich ganz anders an nicht wahr? Zumindest wirkt nicht mehr die Art und Weise des Gesprochenen.

Doch auch die Wörter selbst haben ihre Wirkung und dafür kannst Du Dir ganz leicht Vorstellen einen Lautstärke Regler, mit dem Du Deinen inneren Dialog langsam oder schneller leiser drehen kannst, bis er ganz ausgeschaltet ist.

Findest Du Männerstimmen sexy, geht es natürlich auch ganz genau so gut damit.

Mit Deiner Atmung zu neuen Gedanken

Da jetzt Dein interner Dialog leiste gestellt wurde, kannst Du Platz für neue Gedanken schaffen. Das kann durch einen tiefen Atemzug erreicht werden. Unsere Atmung wird bei weitem unterschätzt. Sie hält nicht nur den Geist und den Körper in Bestform, sondern kann auch den Blutdruck senken, das Gefühl der Ruhe und Entspannung fördern und uns helfen, Stress abzubauen.

"Unsere Atmung wird bei weitem unterschätzt."

Stell Dir vor, wenn Du ausatmest, lässt Du alles los, was Du nicht willst und brauchst. Mit negativem Verstand und limitierenden Gedanken lässt sich kein freies und positives Leben führen. Also lass die Grenzen los, lass los was Dich aufhält, mit jedem ausatmen. Das könnte sein Wut, Angst, Trauer. Nimm Deine Gefühle dabei wahr. Achte dabei auf Deine Sinne, wie Du es wahrnimmst. Stell Dir vor, dass die blockierenden Emotionen und Gefühle Deinen Körper beim ausatmen als grauen Rauch verlassen und sich in Luft auflösen.

Hingegen wenn Du einatmest, holst Du Dir als das, was Du willst. All das, was Dir hilft, das Leben zu erschaffen, das Du Dir immer gewünscht hast. Das kann Geduld, Fülle, Liebe, Selbstwertgefühl, etc. sein. Wie Du Dir es auch vorstellst, mach das Gefühl, dass Du dabei hast noch stärker, doppelt so stark. Die Farben, die du siehst intensiver, vielleicht hörst, schmeckst und riechst Du auch etwas dabei, wie Du all das Schöne einatmest. mach es nochmal doppelt so stark und intensiv.

Schließlich nutze deine Phantasie und erschaffe eine neue Phrase oder einen neuen Glaubenssatz, der mehr auf das ausgerichtet ist, was Du wirklich bist und was Du wirklich willst.

Zum Beispiel, könnte es so etwas sein wie "Ich habe die Fähigkeit, eine hervorragende Willenskraft zu entwickeln. Ich kann große Dinge erreichen, mein Fokus ist meine Gabe"

Der Trick ist es, es nicht nur zu sagen. Du willst es auch wirklich leben und erleben. Schließe die Augen und geh hinein in deinen neuen Glaubenssatz hineingehen. Habe ihn geistig vor Deinen Augen.

Stell Dir eine Situation vor, wo Du genau das bist und schau, wie es sich wirklich anfühlt, so zu sein wie Du es Dir ausmalst. Höre Dich dabei selbst Deinen neuen Satz sagen. Denk dabei an all die Ressource, die Du Dir beim einatmen geholt hast, mit den damit verbundenen, starken und intensiven Sinneswahrnehmungen.

Hör in Dich hinein

Du kannst es den Menschen ansehen, ihre Geschichten. Das nächste mal wenn Du draussen bist, beobachte. Du kannst ihren internen Dialog wahrlich an Körperhaltung, Mimik und Gestik, quasi der gesamten Physiologie, ansehen.

So viele von uns reden mit sich selbst auf eine unschöne Art und Weise und hören dabei gar nicht, wie sehr sie damit ihr Gehirn, ihren Verstand und folglich ihr Leben limitieren und fernhalten von all den unendlichen Möglichkeiten, dass es Ihnen bietet.

Hör jeden Tag für einen Augenblick in Dich selbst hinein, hör Dir selber zu und erkenne achtsam, welchen Gedanken Du denkst.

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#Achtsamkeit #Glaubensätze #Kommunikation #Deutsch

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